Dienstag, 20. März 2012

Wochenrückblick und Helden des Alltags

Gesehen meine Freudin und Trauzeugin A.
Gehört Laaaabernde Bahnmitreisende
Gelesen Schöner Wohnen
Getan mich selbst eingeladen und nach Mainz gefahren
Gegessen das erste Grillfleisch und -würstchen des Jahres
Getrunken Kaffee, Prosecco
Gefreut dass ich endlich eine Kontaktlinse auf Anhieb, beim allerersten Versuch erfolgreich eingesetzt habe
Geärgert als sich herausstellte, dass ebendiese Kontaktlinse die falsche war (bzw. die richtige, aber das falsche Auge)
Gelacht ja, auch
Gekauft nichts besonderes, aber ich habe noch ein ziemlich verspätetes Geburtstagsgeschenk bekommen
Geklickt Pinterest
Wochenrückblick nach Fräulein Julia 

Und weil ich mit dem Wochenrückblick schon wieder zu spät dran bin, kommen hier jetzt noch schnell meine heutigen Helden des Alltags: beschriftete Böxlis* für die Tageslinsen

*Böxli = Box oder Dose jeglicher Art und außerdem ein Lieblingswort, vor allem weil mein Neffe als Kleinkind immer alles in Böxlis verpackt hat. Das ist jetzt zwar auch schon wieder einige Jahre her, aber das Wort blieb.

Weitere Helden sammelt wie immer Stephie.

Sonntag, 18. März 2012

Apfelküchle

Als ich klein war, haben meine Großeltern direkt neben uns gewohnt und weil meine Mama halbtags arbeitet, war es meine Oma die unter der Woche für uns alle das Mittagessen gemacht hat. Am liebsten mochte ich natürlich selbstgemachte Spätzle und danach kam dann auch direkt so ziemlich alles ohne Gemüse (Oma-Gemüse = verkocht = bäh!).
Besonders gut in Erinnerung sind mir Apfelküchle (Ja, auch im Badischen gibt's ein angehängtes 'le' als Diminutiv) und als mir im Laufe der Woche auf dem Weg zur Bahn durch ein geöffnetes Fenster im Nachbarhaus süß-zimtiger Apfel-Geruch entgegenströmte, wanderten Apfelküchle sofort auf meinen Speiseplan für diese Woche.


Ich kämpfe und jongliere noch etwas mit der richtigen Teigkonsistenz, da sich bei mir Apfelscheiben und Teig nicht so schön verbinden wie bei Oma und beim Wenden oft alles in seine Einzelteile zerfällt. Eigentlich ist es aber ein einfacher, süßer Pfannkuchenteig, der etwas dickflüssiger sein sollte als normal, damit er schön an den Apfelscheiben haftet. (Nachdem ich fertig war mit backen, habe ich überlegt, dass man bestimmt auch gut Pancakes-Teig nehmen könnte, weil dieser durch das geschlagene Eiweiß viel fester ist und deshalb vielleicht weniger pappt.) 
Das mit der Verbindung von Apfel und Teig hatte Oma definitiv besser drauf als ich, aber ich glaube sie hatte auch schon sehr viel mehr Übung als ich. Was dafür bei mir geschmacklich definitiv noch ein bisschen besser ist: ein Hauch Zitronenschale im Teig bringt Frische und Abwechslung. Und natürlich dürfen Puderzucker und Zimt nicht fehlen!

Und auch wenn ich die Apfelküchle nicht heute, am Sonntag, gebacken habe, sondern schon unter der Woche, möchte ich sie gerne für die heutige Festtafel der Initiative sonntagssüß ins Rennen schicken. Ist doch ok, oder?

Freitag, 16. März 2012

Pimp my Regolit


In Anlehnung an Steffis Ex-Papier-Jetzt-Zopf-Lampe kommt hier meine schnelle Version für Sichtbare-Leuchtmittel-Phobiker, sprich mit Papier (und ohne Neon, weil ich unbedingt erst noch losrennen und Neon-Wolle kaufen muss). 
Die petrolfarbenen Zöpfe waren unsprünglich für Kissendeko gedacht und sind gehäkelt, die anderen wirklich geflochten und wurden oben und unten vorsichtig mit Nadel und Faden am Papierschirm befestigt.

Donnerstag, 15. März 2012

Silberbesteck

Ich habe diverse kleinere und größere Macken. Eine davon ist, dass ich nicht von altem Silberbesteck esse, wenn es nicht unbedingt sein muss. (Bevor ich verhungere, esse ich auch mit einer Suppenkelle...) Wieso kann ich eigentlich nicht sagen, vielleicht liegt es daran, dass das meiste alte Silberbesteck unwahrscheinlich groß ist - hatten die Leute früher größere Münder? Oder mussten die schneller essen? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass mich diese Macke gerade ziemlich stört, weil überall und immer öfter Fotos von diesem unwahrscheinlich coolen alten Silberbesteck mit bunten Griffen (Heißt das so bei Besteck? Ich weiß nicht...) auftaucht. Das kann man kaufen, z.B. bei Ladies and Gentlemen Studio oder man kann es selber machen, so wie hier. (Dass der Post 1 1/2 Jahre alt ist, wirft in mir die Frage auf, ob ich einen Trend verpasst habe... Mh... )

Picture via creatively christy

Naja, ich werde wohl ohne color dipped cutlery weiterleben müssen - oooder doch nicht? Könnte ich nicht Einweggabeln aus Holz in Color dippen? Vielleicht für die Hochzeit, wenn alle draußen Kuchen essen? Falls sie das tun... Die Vorstellung gefällt mir, aber vielleicht planen Herr Freund und ich das erstmal, bevor ich losrenne und massenweise Holzbesteck anschleppe. Aber eine gute Idee ist es auf jeden Fall. Frank merkt sich das (und noch viel mehr).

Mittwoch, 14. März 2012

Lippenstift, Koralle und Hoodies

Ich benutze nicht besonders oft Lippenstift und wenn doch, dann sehr dezenten, denn mit roten Lippen sehe ich meiner Meinung nach aus wie in kleines Mädchen, dem Mamas Schminkzeug in die Hände gefallen ist. 
Als Caro auf Sodapop dann aber ihr frühlingshaftes Pink präsentierte, war es um mich geschehen, ich schlich noch einige Zeit um die Lippenstifte bei DM herum und kaufte nach einigem Begutachten schließlich den von Caro zum Must have erklären Lippenstift in der Farbe Via Montenapoleone. Zuhause angekommen, schminkte ich mir die Lippen Wassermelonen-Pink. Das war dann aber doch zu rot für mich und ich schlich erneut los und kehrte mit einem Lippenstift in der Farbe Copacabana nach Hause zurück. Copacabana ist viel koralliger und weniger kräftig als die andere Farbe und hat mir der Farbe, die auf der P2 Homepage unter diesem Namen präsentiert wird nicht viel gemein. (Oder liegt das an meinem Bildschirm???) 


Dass korallig in meiner Welt gut ist, wisst Ihr ja schon von meinem tollen Nagellack, der gleich auch nochmal ins Bild durfte. Leider hat es nicht so gut geklappt die Farben realitätsgetreu zu fotografieren.

Und apropos Koralle. Ich bin froh, dass diese Farbe endlich immer beliebter wird, da ich schon seit 2 oder 3 Jahren das klassische Bench-Zipper-Hoodie (Wisst Ihr welches ich meine? Das mit dem hohen Klettverschluss-Kragen auf dem das Logo eingestickt ist...) im Schrank habe und es nur viel zu selten getragen habe, weil manchmal wirklich dumme Kommentare wegen der Farbe kamen. Dumme Kommentare machen mir zwar eigentlich nicht so viel aus, aber nerven können sie trotzdem.
Und gleich nochmal apropos - Hoodie und Koralle vereinen sich gemeinsam meinem der tollsten Blautöne überhaupt in der tollen Lotte von FRISURclothing. Lotte schiebt sich minütlich auf meiner Wunschliste ein wenig weiter nach oben und will unbedingt in meinen Besitz wandern, bevor es dann bald zu warm für Hoodies wird.

Was ist eigentlich dein dringendstes Must have?

Dienstag, 13. März 2012

Wochenrückblick

Gesehen scharf und deutlich, ganz ohne Brille
Gehört Radio
Getan mit der Goldschmiedin gesprochen und einen 70. Geburtstag gefeiert
Gegessen viel zu viel (sehr leckeres 5-Gänge-Menü plus Kaffee und Kuchen im Anschluss...)
Getrunken Rosé
Gefreut dass Herr Freund sich immer noch über seinen Arbeitsbereich freut 
Geärgert nicht wirklich geärgert, aber der aktuelle Goldpreis kann einen schon fertig machen
Gelacht über umgedichtete Lieder für 70-jährige Geburtstagskinder
Geplant Eheringe, den Einladungstext und ein bisschen die neue, gewünschte TV-Bank
Gekauft Kontaktlinsen
Wochenrückblick nach Fräulein Julia


Bereits kurz nach Weihnachten habe ich die Binic-Leuchte bei Solebich gewonnen - jetzt endlich kommt mal ein Foto. Die weiße Schale mit Brille und Uhr ist eine zweite, etwas größere und genauso asymmetrische Häkeldeckchen-Schale.
 
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